Aber hier noch eine gute Nachricht: In Zukunft müssen wir nie wieder Angst haben, von gefährlichen Killerhaien zerfleischt zu werden!
Und das ist auch richtig so, denn jedes Jahr werden 73 Millionen Menschen hinterhältig von blutrünstigen Haien lebendig zerfleischt!
Andererseits werden pro Jahr nur wenige Haie von Menschen getötet, meist sogar nur leicht verletzt.
Diesen krassen Unterschied gilt es zu beseitigen, am besten sogar umzukehren. Denn nur so können wir es verhindern, dass die Haie uns eines Tages völlig ausrotten!
Was ist eigentlich los zur Zeit? Da gibt es Soziologieprofessoren, die in großen Zeitungen Dinge sagen dürfen, die eher in die 30er passen und schon den Straftatsbestand der Volksverhetzung erfüllen: Das unwerte Hartz IV-Leben
Soziologieprofessor Gunnar Heinsohn will die Unterschicht finanziell austrocknen, weil die zu viele gesellschaftlich wertlose Kinder in die Welt setzt
Und andere legen nach und fordern kostenlose Verhütungsmittel für Hartz-4-Empfänger: In den Betten des Prekariats
Kostenlose Verhütungsmittel schön und gut, aber dann für alle oder für keinen. Wenn das nur eine Gruppe der Gesellschaft betrifft, ist es nur noch ein kleiner Schritt zur Zwangssterillisierung.
Auf die Idee, das Bildungssystem zu reformieren, damit auch Kinder aus armen Familien Abitur machen und studieren zu können, scheint niemand mehr zu kommen.
Klar, auf der einen Seite sterben die Deutschen aus, auf der anderen Seite dürfen sich die Armen nicht weiter vermehren. Und Einwanderung kommt natürlich auch nicht in Frage! Wo kämmen wir denn da hin, wenn Inder statt Kinder in Zukunft die Arbeit erledigen, Steuern und Renten bezahlen?
Der einzige Ausweg scheint zu sein, das sich die Mittel- und Oberschicht stark vermehrt. Aber die Mittelschicht hat keine Lust auf mehr als zwei Kinder, weil jedes Kind ein potenzielles Armutsrisiko ist. Und die Oberschicht und Akademiker, tja, die sind damit beschäftigt, 60 Stunden pro Woche zu arbeiten, jede Menge Kohle zu verdienen, in spätrömischer Dekadenz zu schwelgen und sich neue Wege zu überlegen, wie man die Unterschicht unten halten kann.
Irgendwann wird es mächtig krachen, und die Westerwelles dieser Nation werden sich dann verwundert fragen, warum sie das nicht haben kommen sehen. Aber mit geschlossenen Augen sieht man in der Regel nie etwas.
Herr von Runkenstein jagt den letzten Thunfisch
An einem unscheinbaren Tag in der näheren Zukunft
durchpflügte Herr von Runkenstein die Weltmeere
mit dem atomaren Fischfang-U-Boot “Kaptain Ahab”
auf der Suche nach Albino-Walen und den letzten Thunfischen
um diese auf dem Tokioter Fischmarkt
für Summen im zehnstelligen Yenbereich zu versteigern
Da jedoch tausende Fischfangexperten der Welt die selbe Idee hatten
war längst ein wirtschaftlicher Weltkrieg zur See entbrannt
in deren Verlauf Herr von Runkenstein bereits
mehrere Tausend Fischkutter versenkt
und ihre Besatzungen in ihr nasses Grab befördert hatte
da er sich aus Kostengründen
die Bergung Schiffbrüchiger nicht leisten konnte
Eines Tages traf er im südlichen Pazifik
tatsächlich auf den letzten Thunfisch
der jedoch sofort flüchtete
und deshalb tagelang von der “Kaptain Ahab” verfolgt wurde
Schließlich gelang es Herr von Runkenstein
den Thunfisch in seichten Gewässern in die Enge zu treiben
worauf dieser anfing zu feilschen
und ihm die Koordinaten eines Piratenschatzes anbot
worauf Herr von Runkenstein jedoch nicht einging
da er nach dieser langen Reise einen extremen Heißhunger
auf ein Thunfischsandwich
mit Gurken und Mayonnaise bekommen hatte
Doch zufällig hatte der Thunfisch ein solches Sandwich
in einer Tupperdose dabei
und bot Herr von Runkenstein zusätzlich
die ladungsfähige Postanschrift des Albinowals an
hinter dem Herr von Runkenstein schon seit Jahren her ist
weil dieser ihn einst auf der A7 zwischen Kassel und Fulda
auf unverschämte Weise überholt und ausgebremst hatte
Herr von Runkenstein ging deshalb auf das Angebot ein
verschlang das letzte Thunfischsandwich
und war anschließend so großzügig und geleitete den Thunfisch
zur Botschaft des thunfischigen Imperiums
wo bereits ein Raumschiff auf ihn wartete
um ihn auf den Heimatplaneten der Thunfische zu evakuieren
wo man bereits Legionen von Vernichtungsrobotern verschiffte
um eine Strafexpedition gegen die Menschheit durchzuführen
was jedoch eine völlig andere Geschichte ist
Herr von Runkenstein hingegen hatte bereits
eine neue Ladung Nukleartorpedos an Bord genommen
und war nun auf dem Weg zur geheimen Zitadelle der Buckelwale
um dort einem gewissen weißen Wal und Autobahnrüpel
die nukleare Hölle heiß zu machen
wie er es für seine unverschämte Fahrweise verdient hatte
Verfassungsbeschwerde gegen Teilchenbeschleuniger LHC abgewiesen
Die Klägerin, eine in Zürich lebende Deutsche, hatte versucht, die Bundesrepublik Deutschland per Eilantrag zu verpflichten, gegen eine Versuchsreihe der Europäischen Organisation für kernphysikalische Forschung einzuschreiten.
In der Begründung finde ich folgendes interessant:
„Praktisch vernünftige Zweifel setzen wenigstens die Auseinandersetzung mit Gegenbeispielen, also Widerlegungsversuchen der jeweiligen Aussagen voraus“, schreibt das Gericht. „Namentlich im Bereich der theoretisch weit fortgeschrittenen Naturwissenschaften erfordern vernünftige Zweifel zudem ein hinreichendes fachliches Argumentationsniveau.“
Mit anderen Worten: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!
Um halbwegs eine Ahnung zu bekommen, warum das LHC die Erde nicht ernichten wird, sollte man folgenden Artikel lesen: Schwarze Löcher sind keine Staubsauger! (von Astrodicticum Simplex, ein ziemlich gutes Astronomieblog)
Ein schwarzes Loch ist erstmal ein Objekt mit einer bestimmten Masse (genaugenommen hat ein schwarzes Loch außer der Masse auch kaum mehr weitere Eigenschaften) und verhält sich auch so wie jedes andere massebehaftete Objekt.
Das bedeutet, es hält sich so wie alle anderen Objekte – Sterne, Planeten, Asteroiden, Äpfel – an die Gravitationsgesetze (Wie gesagt: näherungsweise. Bei näherer Betrachtung wird die Sache viel komplizierter).
Würde es plötzlich “plopp” machen und die Sonne würde sich spontan in ein gleich schweres schwarzes Loch verwandeln, dann würde wir auf der Erde nicht viel davon merken. Ok, es würde dunkel werden und sehr kalt – aber die Erde würde sich genauso um das schwarze Loch bewegen wie vorher um die Sonne. Die Masse ist ja gleich geblieben und daher auch die Gravitationskräfte, die zwischen Erde und schwarzem Loch wirken.
Die Vorstellung, das schwarze Loch würde nun, nur weil es ein schwarzes Loch ist, plötzlich anfangen zu “saugen” und die Erde wäre in Gefahr ist falsch. Physikalisch würde das ja bedeuten, dass auf die Erde auf einmal eine größere Gravitationskraft wirkt – und das geht nur, wenn sich die Masse des schwarzen Lochs erhöht hätte.
Kapiert?
Erst die extreme Dichte – und nicht etwa eine besonders starke “saugende” Gravitationskraft – eines schwarzen Loches führt dazu, dass die Raumzeit so stark gekrümmt wird, dass etwas, das einmal eine bestimmte Grenze überschritten hat (den Ereignishorizont) nicht mehr zurück kann – nicht einmal Licht.
Deswegen sind auch potentielle kleine schwarze Löcher die unter ganz bestimmten Umständen (unser Universum müsste dafür mehr als nur 3 Raumdimensionen haben) am Teilchenbeschleuniger LHC entstehen könnten keine Gefahr. Menschen, die an die “Staubsauger-Löcher” glauben stellen sich vor, dass es für den Weltuntergang reicht, so ein kleines schwarzes Loch entstehen zu lassen. Danach würde es sofort die ganze Erde “einsaugen”.
Aber das ist, so wie ich oben erklärt habe, natürlich falsch. So ein kleines schwarzes Loch wäre extremst klein mit einer enorm geringen Masse und einer dem entsprechenden geringer Gravitationskraft. Das Loch wäre so winzig, dass aus seiner Sicht selbst feste Materie aus sehr viel “Nichts” mit ein paar Elementarteilchen drin bestehen würde.
Ich für meinen Teil finde das ja ziemlich schade. Ein schwarzes Loch wäre ein wesentlich schönerer Weltuntergang als so eine lahme Klimaerwärmung, ein läppischer Atomkrieg oder ein langweiliger Meteoriteneinschlag.
Außerdem haben schwarze Löcher Potenzial.
Einige Leute hatten das Problem, dass sie im RSS gelandet sind, obwohl sie Artikel lesen oder kommentieren wollten. Ich hab jetzt mal die Permalink-Struktur geändert, ev. könnte es daran gelegen haben. Obwohl sie eigentlich immer so war.
Bedeutet natürlich, dass alte Links auf meine Artikel nicht mehr funzen.
Falls noch jemand ernsthafte Zweifel hat, was die FDP für ein verkorkster Haufen ist, sollte er sich mal diesen Text durchlesen: Dirk Niebel – der schlechteste Bundesminister aller Zeiten?
Das Fragezeichen kann man getrost durch ein Ausrufezeichen ersetzen. Soviel Inkompetenz und Vetternwirtschaft hat es sicher noch nie in einem Bundesministerium gegeben.
Herr von Runkenstein teilt durch Null und geht über Leichen
Als der in Windows integrierte Taschenrechner erklärte
dass teilen durch 0 unmöglich sei
verstand Herr von Runkenstein dies nicht als mathematisch Tatsache
sondern als Herausforderung
weshalb es sich umgehend
in sein hermetisch abgeschirmtes Mathematiklabor begab
um dort mit Hilfe von Radioaktivität
verbotener Substanzen
verschollen geglaubter Artefakte
und brutaler Gewalt
dem Null-Divisor zu Leibe zu rücken
Nach tagelangen Versuchsreihen
und Teilungsversuchen
bei denen er zum Spaß
auch einige Nazis durch 88 teilte
hatte er mit Hilfe der Quantenphysik
einen Lösungsweg gefunden
Dazu musste er lediglich einen Bleiklumpen
von der 17-fachen Sonnenmasse
auf das Volumen einer Eichel zusammenpressen
und dann zusammen mit einem Suppenwürfel
und noch mehr toten Nazis
in einem gut gewürzten Neutrinodestillat auflösen
um das Ergebnis anschließend zu digitalisieren
und in einem Quantencomputer zu speichern
wo er nun einfach durch 0 teilte
und sich das Ergebnis
bis auf 80 Quadrilliarden Nachkommastellen anzeigen ließ
und schließlich feststellte
dass sich an der vorletzten Stelle
aufgrund der heisenbergschen Unschärferelation
eine 7,9 statt einer 8 befand
womit er entgültig und unwiderlegbar bewiesen hatte
dass man durch 0 teilen konnte
wenn man sich nur genug Mühe gab
und auch dazu bereit war
für eine einwandfreie mathematische Beweisführung
über Leichen zu gehen
und zwar vorzugsweise über Nazileichen
die erwiesenermaßen
für grenzwertige mathematische Experimente
am besten geeignet sind
Diese CDU-Honks sind so höllendämlich.
“Missbrauch von Kindern bekämpfen und Sorgen der Netznutzer ernst nehmen”
Die Absicht der Oppositionsfraktionen, das Zugangserschwerungsgesetz ersatzlos aufzuheben, ist unverantwortlich, da damit der Schutz der Kinder vor Missbrauch dem freien Zugangsrecht weiterhin untergeordnet wäre.
Nochmal für alle zum mitschreiben: Die Netzsperren sollen nicht den Missbrauch von Kindern verhindern (was auch garnicht möglich ist), sondern den Zugang zu Kinderpornografie erschweren (was ebenfalls nicht funktioniert).
Kindesmissbrauch und Kinderpornografie sind zwei verschiedene Sachen! Das eine ist die Tat selbst, das andere die Dokumentation der Tat und dessen Verbreitung.
Forscher haben ein Experiment gemacht, ob Bewerber mit ausländischen Namen benachteiligt werden, und SpOn berichtet darüber:
Tobias wirft Serkan aus dem Rennen
Und ist der Lebenslauf noch so toll – klingt ein Name türkisch, haben Jobbewerber schlechtere Chancen. Forscher haben Namenslotto mit fiktiven Studenten gespielt. Sie bestätigen, was immer vermutet wurde: Tobias und Dennis bekommen meist das Praktikum, Serkan und Fatih gehen oft leer aus.
Ich werde also bevorzugt, obwohl ich nichts dafür kann.
Es wird aber noch seltsamer:
Mit Fatih Yildiz und Tobias Hartmann im fiktiven Bewerberpool waren auch Serkan Sezer und Dennis Langer, beide ebenso gut qualifiziert wie Fatih und Tobias – und ebenso fiktiv. Das Ergebnis der Untersuchung: Selbst Stellenbewerber mit nahezu perfekten Referenzen werden in Deutschland bei der Jobsuche deutlich benachteiligt, wenn der Arbeitgeber türkische Herkunft vermutet.
Die Studie wurde also mit meinem vollen Namen durchgeführt. Was soll ich dazu sagen?
Rein statistisch betrachtet bin ich damit ein Glückskind: jung, männlich, weiß, deutsch (in Deutschland, wohlgemerkt, nicht in der Schweiz) und in einem festen Arbeitsverhältnis.
Bestimmt ein bis zwei Milliarden Menschen auf diesem Planeten würden wahrscheinlich über Leichen gehen, um dieses Leben unter diesen Bedingungen führen zu dürfen.
Doch bin ich glücklich? relativ betrachtet schon, doch absolut gesehen…. zum Glücklichsein gehört mehr dazu.
Zumindest geht es mir gut. Relativ und absolut. Und euch bestimmt ebenfalls, auch wenn ihr das anders seht. Erinnert euch gelegentlich daran, wenn ihr mal wieder unzufrieden seid.
Heute ist anscheinend der auf-die-Fresse-Freitag.
Ich finde es zumindest herlich, wie F!XMBR auf die schwarz-gelbe Koalition draufschlägt: 100 Tage Glückseeligkeit
Alle in einen Sack und dann verprügeln, da trifft man immer den richtigen!
Leider liegt er mit einem Satz ziemlich richtig: “Die größte Stärke der Regierungskoalition ist die Schwäche der Opposition.”
Da frag ich mir nur: Welche Opposition? Haben wir eine Opposition? Wo ist sie? Ich zumindest hab sie schon lange nicht mehr gesehen. Wenn es sie überhaupt gibt. Vielleicht ist sie ja auch nur so eine urbane Legende.
Aber weg von diesem Trauerspiel, denn der Spiegelfechter gibt es unseren symphatischen Nachbarn: Die Schweiz, das Geld und die Moral
Es ist schwerlich zu ertragen, mit welch blasierter Selbstgerechtigkeit Schweizer Politiker und Publizisten sich in ihrer selbstverliehenen Integrität suhlen. Wie eine Monstranz tragen sie ihr Bankgeheimnis vor sich her, als sei dieses Schweigegelübde für die Hochfinanz die größte zivilisatorische Errungenschaft, die die Menschheit in ihrer Geschichte je hervorgebracht hat. Doch die Geschichte zeigt – Moral war und ist für den “Helvetischen Bankenbanditismus” (Jean Ziegler) ein Fremdwort.
BÄM!
Eine Studie der Bundesbank geht davon aus, dass 500 Milliarden Euro ohne Kenntnis des Fiskus im Ausland schlummern, ein Drittel davon in der Schweiz. Die Schulen und Kindergärten, die mit den entgangenen Steuern finanziert werden könnten, sind dabei nur ein kleiner Teil dessen, was der Helvetische Bankenbanditismus den Menschen in der ganzen Welt gestohlen hat. Die Schweiz hat Grund, stolz zu sein – stolz auf ihre Demokratie, stolz auf ihren Humanismus, stolz auf ihr schönes Land und ihre sympathischen Bürger. Wenn die Schweiz sich jedoch für eine Sache schämen sollte, dann sind es ihre Banken. Die Zeit der Selbstgerechtigkeit ist vorbei.
Jawohl.
Ich bin übrigens auch für den Kauf der Steuerdaten-CD. Aus einem einfachen Grund: Es trifft mit Sicherheit die richtigen. Millionen von Hartz-4-Empfängern werden ausgeblutet udn die reichen Säcke sollen ihre Kohle zur Seite schaffen dürfen? Es mag politisch nicht korrekt sein, aber da spielt mein Gerechtigkeitsempfinden nicht mit.
Als nächstes kommt dann Fefe und gibt der Videospieleindustrie was in die Fresse. Quasi als Halbzeitunterhaltung.
Was viel besser ist: Das Frankfurter Amtsgericht stellt das Erlösmodell der Abmahn-Industrie in Frage. Hoffentlichwird das Urteil nicht kassiert, sondern bestätigt. Damit auch die Raubritter der Contentindustrie ihr Fett weg bekommen.
BÄM! Bitte weiter so.
Liest die Bild:
Antworten der unbelesenen Arbeiter
Ein Artikel über uninformierte Bild-Leser, die keine Fragen stellen, weil sie die Antworten schon kennen.
Allwissende neigen zur Selbstüberschätzung. Der Professor ebenso wie der unbelesene Arbeiter.
Das erinnert mich immer an Sokrates: “Ich weiß, das ich nichts weiß. Aber ich weiß mehr als die, die nicht wissen, das sie nichts wissen.”
Das ist das gefährliche: Zu glauben, das alle Fragen beantwortet sind, das alles erforscht ist, und das man selbst alles weißt, was man wissen muss, und dies natürlich richtig ist. Nicht “Warum ist das so?” zu fragen, sondern “Darum ist das so!” zu sagen.
Die einfachsten Fragen sind immer die wichtigen, und die einfachsten Antworten und Lösungen immer die falschen. Das Leben ist niemals schwarz-weiß, sondern hat mindestens 16 Millionen Farben, plus dem infraroten und ultravioletten Bereich!
Okay, wir müssen alle irgendwann sterben, aber Terry Pratchett (Einer der größten Schriftsteller aller Zeiten) verlangt das Recht, sich den richtigen Zeitpunkt dafür auszusuchen.
Mein Leben, mein Tod, meine Entscheidung (bei Der Freitag)
Und so habe ich mir geschworen, dass der Alzheimer mich nicht drankriegen wird, sondern dass ich ihn erledigen werde. Ich möchte mein Leben wie bislang voll auskosten und sterben, bevor die Krankheit ihren letzten Angriff startet. Bei mir Zuhause, in einem Stuhl auf dem Rasen, ein Glas Brandy in der Hand, mit dem ich den tödliche Cocktail hinunterspülen werde, den mir ein hilfsbereiter Arzt besorgen wird. Zu den Klängen von Thomas Tallis auf meinem I-Pod werde ich dem Tod die Hand reichen.
Mir erscheint ein Tod auf Bestellung mit medizinischem Beistand als eine angemessene und vernünftige Entscheidung, wenn man an einer ernsten, unheilbaren und lähmenden Krankheit leidet.
Ein wahrhaft weiser Mann. Aber wer seine Bücher kennt, weiß das auch so.
Ich möchte in Frieden sterben, bevor die Krankheit mich überwältigt. Ich hoffe, dass das nicht so schnell der Fall sein wird. Ich weiß, dass jeder Tag so kostbar sein wird wie eine Million Pfund, wenn ich weiß, dass ich dann sterben kann, wann ich will. Wenn ich wüsste, dass ich sterben darf, könnte ich leben. Mein Leben, mein Tod, meine Entscheidung.
Wenn es nach mir ginge, würde Terry Pratchett noch hundert Jahre leben und noch fünfzig Bücher schreiben.
Aber so wünsche ich ihm noch möglichst viele, glückliche Jahre und einen würdigen Tod.
Eine sehr beeindruckende Flash-Animation:
Von den Strings bis zum Rand des Universums, alles im richtigen Maßstab!
(via Astrodicticum Simplex)
Zum Wochenende noch aweng FDP-Bashing:
Der heutige XKCD-Comic ist erstklassig und sehr bewegend:
Für die, die es nicht mitbekommen haben: Der Mars-Rover “Spirit” der Anfang 2004 auf dem Mars landete und dessen für 90 Tage geplante Mission nun schon über 6 Jahre andauert, steckt seit März 2009 im Sand fest. Am 26.1. 2010 hat die NASA sämtliche Versuche eingestellt, den Rover aus dem Sand zu befreien und will ihn nun als stationäre Forschunsplattform benutzen, bis er wegen Energiemangel den Dienst einstellt.
Es ist ein langsames sterben dieses kleinen, symphatischen Roboters, der die an ihn gestellten Erwartungen bei weitem übertroffen und immer wieder durch seine Zähigkeit überrrascht hat.
Doch noch ist nicht alles zu Ende: Die Schwestersonde “Opportunity” ist noch aktiv und seit August 2008 auf ihr unfassbar weiten Reise zu dem Krater Endeavour und hat bereits ein gutes Drittel ihres Weges geschafft.
Der Aktuelle Stand der Msissionen findet sich bei der NASA.